Minas Borboudakis

 
Portrait
Minas Borboudakis konzertierte in Europa und Japan sowohl als Pianist wie auch als Komponist in namhaften Festivals , wie etwa bei der Münchener Biennale, dem MDR Musiksommer, dem Festival Musik im 20. Jahrhundert des Saarländischen Rundfunks,  der EXPO 2000, die Schwetzinger Festspiele, das Beethovenfest Bonn, dem internationalen Kammermusikfest Lockenhaus, dem young.euro.classic Berlin wie auch bei Gidon Kremers Festival,  les muséíques in Basel.
Zu seinen Interpreten und Auftraggebern gehören renommierte Orchester, Ensembles und Solisten unter anderem das Symphonie- und Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, das Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Münchener Kammerorchester,  die Bayerische Staatsoper, die Camerata Athen, das Athens State Orchestra (KOA), das Orchestra Sinfonica Nationale della RAI, das Ensemble Modern der Schlagzeuger Peter Sadlo, die Pianistin Anna Gourari, der Cellist Johannes Moser, die Kremerata Baltica, die Kasseler Musiktage u.a.
Als Pianist konzertierte er mit der Sinfonietta Belgrad, der Bayerischen  Kammerphilharmonie und den Nürnberger Symphonikern. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt neben der Interpretation eigener Kompositionen auf der Musik des      20. und 21. Jahrhunderts.
Minas Borboudakis wurde mehrfach ausgezeichnet darunter mit dem Richard-Strauss-Stipendium, dem Stipendium der Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg, mitdem 3. Preis des Internationalen Günter Bialas- Kompositions-Wettbewerbs, mit dem Stipendium der Stadt München und dem Tübinger Stipendium. 2004 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis für Musik und den „Rodion Shchedrin- Kammermusikpreis“ für seine Werke “Chorochronos I“ und „_-Cassiopeia“. 2006 erhielt er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris.
Seine Musik ist inspiriert von antiken griechischen Themen aus den Bereichen der  Philosophie, Literatur, Mythologie und kombiniert Elementen altgriechischer und neuer Musik. Der kompositorische Prozess ist für Borboudakis kein Fluchtweg aus der Realität sondern sie selbst.

Minas Borboudakis ist composer in residence beim festival les muséiques 2007

 

Bild von Minas Borboudakis